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Das Mädchen im See von Sascha Hoops

Buchvorstellung zu Das Mädchen im See von Sascha Hoops
Das Mädchen im See Book Cover Das Mädchen im See
Sascha Hoops
Fantasy/Portalfantasy
Independently Published
2018
Taschenbuch
138

Klappentext:

Dunkelheit und Licht. Zwei Seiten einer Münze. Leben und Sterben, so dicht beieinander wie zwei Atemzüge. Das ist die Welt, in die Liesel zufällig gerät. Das uralte Bruchstück einer längst vergessenen Zivilisation. Schatten, die gebrochene Menschen jagen und ihre Seelen rauben. Doch das Mädchen ist anders. Eine Lebende im Reich der Todgeweihten...

Das Mädchen im See hat mir der liebe Sascha Hoops kostenlos zur Verfügung gestellt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Danke an dieser Stelle dafür. Gelesen habe ich es im Mai 2021. Im Folgenden möchte ich euch berichten, worum es darin geht und wie es mir gefallen hat.

Meine Gedanken zu „Das Mädchen im See

Das Mädchen im See ist eine Novelle, also etwas kürzer als die meisten Romane. Daher ist es super für zwischendurch geeignet. Im Folgende berichte ich, worum es geht, ehe ich zu meinem Fazit komme. Wenn du nicht zu viel von der Story wissen möchtest, kannst du direkt zum Fazit springen.

Liesel im Gruselwunderland

Die Geschichte beginnt in unserer Welt, genauer gesagt in Berlin zur Zeit des zweiten Weltkrieges, daher schwingt bereits eine bedrückende Stimmung mit. In der Geschichte begleiten wir Liesel, ein zwölfjähriges Mädchen. Ihre Brüder wurden eingezogen, zwei sind bereits gefallen. Insgesamt ist das Leben für Liesel also nicht gerade vergnüglich. Trotzdem ist sie ein aufgewecktes, neugieriges Mädchen und mutig noch dazu, denn als sie beobachtet, wie ein Kind in einen See fällt, eilt sie ihm sofort zu Hilfe. Nun ja, mitgehangen, mitgefangen – Liesel plumpst selbst in den See und landet plötzlich in einer ganz anderen, düsteren Welt voller Ungeheuer und fremder Menschen. Natürlich findet sie Freunde, die ihr beistehen, aber es gilt nicht nur Gefahren in der neuen, fremden Welt zu meistern, sondern Liesels eigentliches Ziel ist es, wieder nach Hause zurück zu finden. Doch das ist kein leichtes Unterfangen …

Fazit

Irgendwie hab ich mich an Alice im Wunderland erinnert gefühlt, auch wenn die Welt, in der Liesel landet viel düsterer und grauseliger ist. Trotzdem hat die Geschichte denselben Charme, auch wenn sie etwas ganz eigenes ist. So schafft Sascha Hoops hier den perfekten Grat zwischen düster-melancholisch und zauberhaft. Liesel fand ich toll, ein junges Mädchen, das sich durchbeißt und nie den Mut und die Hoffnung verliert. Auch wenn sie es wirklich nicht leicht hat, weder in der echten noch in der „anderen“ Welt.

Für meinen Geschmack hätte die Geschichte ruhig länger ausfallen können. Es hat zwar nichts gefehlt, aber irgendwie war es so schnell vorbei 🙂 Ich kann dieses Büchlein jedenfalls allen empfehlen, die kurze Abenteuer, düstere Geschichten und kleine große Held*innen mögen.

Wer hats geschrieben?

Sascha Hoops ist Selfpublisher und hat bereits mehrere Romane herausgebracht. Neben Das Mädchen im See gehört dazu auch der postapokalyptische Zweiteiler Arbeiter Null und Immergrün sowie das Spinnoff Geschichten aus Immergrün (klicke auf die Titel, um zu meinen Buchvorstellungen zu gelangen).

Mehr über Sascha Hoops:

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