Interview mit Autorin Christine Weber (Der fünfte Magier)

Ich freue mich sehr, euch heute mal wieder ein Autoren-Interview präsentieren zu dürfen. Diesmal mit der Autorin und Selfpublisherin Christine Weber, die mit Charme, Witz und jede Menge Magie überzeugt.


Vorstellung

Über Christine Weber

Christine Weber

Christine Weber ist Selfpublisherin und hat bereits zwei Bücher in Eigenregie herausgebracht. Mit der Veröffentlichung ihrer Fantasy-Dilogie „Der fünfte Magier“ hat sie sich nach eigenen Angaben einen Kindheitstraum erfüllt.

Wer Christine Weber bei Facebook folgt, weiß, dass Sie Ihre Fans und Follower gerne mit charmanten und witzigen Anekdoten unterhält, wobei sie tatkräftig unterstützt wird von Sorak und Smaragd. Wer die beiden sind? Findet’s heraus …. 😉

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Über „Der fünfte Magier

Die Dilogie „Der fünfte Magier“ liefert jede Menge Spannung, überraschende Wendungen, freche Drachen und intrigante Magier und kommt dabei ganz ohne Romantik aus. Der erste Teil „Schneeweiß“ ist 2018 erschienen und als „Bestes deutschsprachiges Romandebüt“ auf der Shortlist des Deutschen Phantastik-Preises 2019 gelandet. Der Fortsetzung „Pechschwarz“ ist 2019 erschienen.

Allein die wunderbaren Cover versprechen bereits ein magisches Abenteuer. Und dann noch die Aussicht auf Drachen und Magier – da schlägt das Herz eines jeden Fantasy-Fans – wie meiner Wenigkeit – doch sofort höher. <3

Der fünfte Magier

Schneeweiß Klappentext

„Als Licht kam ich in diese Welt,
als Schatten bemächtige ich mich ihrer …“

Seit der Krieg zwischen den vier Magiern und ihren Drachen die Welt entzweit hat, führt der junge Nomade Sorak fernab jeglicher Machtkämpfe ein friedliches Leben. Als eines Nachts das Unglück über sein Dorf hereinbricht, findet er sich an einem Ort wieder, der nur Schwarz und Weiß zu kennen scheint. Inmitten von Schuldgefühlen und aufgezwungener Verantwortung versucht Sorak, das Lügennetz zu entwirren, das zwischen Freund und Feind bald nicht mehr unterscheiden lässt.
Doch die Wurzel allen Übels reicht noch viel tiefer, als selbst die Magier hätten erahnen können …

Eine Geschichte über
Mut und Angst,
Vertrauen und Verrat,
Hoffnung und Verzweiflung
und die Fähigkeit,
die Dunkelheit im Licht zu sehen.

Pechschwarz – Klappentext

„Die Brücke zur Wahrheit ist schmal und brüchig.
Pass auf, dass du nicht hinunterstürzt …“

Soraks Begegnung mit der anderen Seite rückt alles, was er bisher zu wissen glaubte, in ein völlig neues Licht. Unentschlossen, welchem der beiden Magier er vertrauen kann, begibt Sorak sich auf eine Reise in die Vergangenheit, um Antworten zu erhalten. Doch gerade als er glaubt, zwischen gebrochenen Versprechen und schwelendem Zorn den Ursprung allen Übels gefunden zu haben, setzt seine Entscheidung eine Kettenreaktion in Gang, die nicht mehr aufzuhalten ist …

Die finale Schlacht um das Schicksal der Welt hat begonnen.
Was bist du bereit zu opfern, wenn alles auf dem Spiel steht?


Interview mit Christine Weber

Frage 1: „Liebe Christine, bitte erzähle uns doch mal, was dich als Autorin besonders ausmacht.“

Christine: „Ich denke, das ist vor allem der Drang, meine Leser zu eigenen Theorien anzustiften und sie trotzdem immer wieder zu überraschen. Ich streue über die Handlung hinweg wahnsinnig gerne Hinweise für „des Rätsels Lösung“ am Ende ein, daher plotte ich sehr genau, recherchiere gründlich und lasse viele Augen vorab Korrektur lesen. Mit Klischees breche ich gezielt, wann immer es möglich ist. Meine Charaktere sind nicht perfekt, die Grenzen zwischen Gut und Böse nicht definiert und Romantik gibt’s in meiner Fantasy auch keine. Logikfehler und Vorhersehbarkeit sind als Autorin meine größten Feinde! (lach) “


Frage 2: „Bitte beende folgenden Satz: „Schreiben ist für mich …. “

Christine: „… das Einzige, was ich nicht in Worte fassen kann.“


Frage 3: „Womit verbringst du deine Zeit, wenn du nicht gerade am Schreiben bist?“

Christine: „Ich bin hauptberuflich Lehrerin und habe daher – entgegen aller Vorurteile – sehr viel mit der Erstellung und Korrektur von Proben, der Vor- und Nachbereitung von Unterricht, Elterngesprächen etc. zu tun. Wenn ich die übrige Zeit nicht fürs Schreiben verwende, singe ich wahnsinnig gerne, musiziere, lese, korrigiere Manuskripte von Autorenkollegen oder erstelle möglichst kreative, witzige Beiträge für meine Autorenseite.“


Frage 4:“Magst du uns erzählen, wieso du dich für das Selfpublishing entschieden hast?“

Christine: „Ich bin gut darin, mir Dinge selbst beizubringen, und auch ehrgeizig genug, das Erlernte möglichst perfekt umsetzen zu wollen. Zusammen mit einer großen Portion Kreativität und Durchhaltevermögen waren das einfach hervorragende Voraussetzungen, um meine Bücher im Selfpublishing herauszubringen. Ich genieße es, (fast) alle Fäden selbst in der Hand zu haben, Änderungen einfach einarbeiten zu können und keinem Druck oder Zwang von außen zu unterliegen. Am allermeisten liebe ich jedoch den engen Kontakt zu meinen Lesern, den ich mit einem dazwischengeschalteten Verlag sicher nicht in dieser Form hätte.“


Frage 5: „Dein Debüt ‚Der fünfte Magier: Schneeweiß‘ wurde als bestes deutsches Romandebüt für den Deutschen Phantastik Preis 2019 nominiert. Wie hast du dich gefühlt, als du davon erfahren hast?“

Christine: „Ich war absolut sprachlos. Und dann euphorisch. Und dann skeptisch. Und dann wieder euphorisch. (lach) Mein Debüt landete schon auf einigen Nominierungslisten, aber dort kam es entweder auf meine eigene Bewerbung oder durch den Vorschlag eines Fans dorthin. Von einer unabhängigen Jury nominiert zu werden – und es dann auch noch mit nur vier anderen Büchern in meiner Kategorie auf die Shortlist zu schaffen! – ist ein Traum, den ich mir nie erträumt hätte.“


Frage 6: „Bitte nenne uns drei wichtige Details, die wir unbedingt über deine Dilogie wissen müssen.“

Christine: „Erstens: Nicht ist so, wie es scheint! Die Dilogie ist so konzipiert, dass man an ihrem Ende sofort wieder von vorne zu lesen anfangen möchte, weil mit dem Wissen um die Auflösung bzw. um das Ende plötzlich alles in einem ganz anderen Licht erscheint. Zweitens: Nichts bleibt so, wie es ist! Sorak, der Protagonist, ist ein schwieriger Charakter, mit dem man sich nicht von Anfang an identifizieren kann – und auch nicht soll. Seine Charakterentwicklung wird euch aber überraschen, versprochen. Drittens: Vertraue niemandem! Erst recht nicht der Autorin, denn sie will euch ständig auf den Holzweg führen! (lach)


Liebe Christine, ich danke dir herzlichst für dieses spannende und amüsante Interview. Wie auch bei fast allen deiner Social-Media-Beiträge, musste ich bei deinen Antworten mehrmals schmunzeln. Ich freue mich sehr, dass du dabei warst und wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

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